Der CO2-Laser nutzt die hochentwickelte Elektronik des Ultra-Puls-CO2-Lasers mit vollautomatischer, computergestützter Präzisionssteuerung. Durch die Wärmeeinwirkung des CO2-Lasers wird das Gewebe um Falten oder Narben herum schlagartig erhitzt, wodurch ein Mikro-Erwärmungsbereich entsteht. Dies stimuliert die Kollagensynthese und aktiviert Hautreaktionen wie Gewebereparatur und Kollagenumstrukturierung.
Die CO2-Lasertherapie behandelt nur einen Teil des Hautgewebes. Die entstehenden Löcher können sich nicht überlappen, sodass gesundes Hautgewebe erhalten bleibt und die Regeneration beschleunigt wird. Während der Behandlung absorbiert das Wasser im Hautgewebe die Laserenergie und verdampft in vielen zylinderförmigen Mikroläsionen. Das Kollagen in diesen Bereichen zieht sich zusammen und vermehrt sich. Gesundes Hautgewebe dient als Wärmeleitzone und beugt so Nebenwirkungen durch Hitzeschäden vor. Da der CO2-Laser auf Wasser wirkt, ist er für alle Hautfarben geeignet. Laserparameter und weitere Systemfunktionen werden über das Bedienfeld der Konsole gesteuert, das über einen LCD-Touchscreen mit dem Mikrocontroller des Systems verbunden ist.
Das CO2-Lasertherapiesystem ist ein Kohlendioxidlaser, der in der Medizin und ästhetischen Medizin zur Behandlung von Hautproblemen wie feinen und tiefen Falten, Narben verschiedener Ursachen, Pigmentstörungen und vergrößerten Poren eingesetzt wird. Aufgrund der hohen Wasserabsorption des CO2-Lasers interagiert sein hochenergetischer Laserstrahl mit der Hautoberfläche, wodurch sich die oberste Hautschicht ablöst. Durch Photothermolyse wird die Zellregeneration in tieferen Hautschichten angeregt, was zu einer Verbesserung des Hautbildes führt.
Die fraktionierte Lasertherapie stellt einen revolutionären Fortschritt auf Basis der fraktionierten Photothermolyse dar und zeigt innerhalb kürzester Zeit einzigartige Vorteile. Ein feiner Laserstrahl, der auf die Haut gerichtet wird, erzeugt eine Vielzahl kleiner, dreidimensionaler, zylindrischer thermischer Schädigungszonen, sogenannter Mikrobehandlungszonen (MTZ), mit einem Durchmesser von 50 bis 150 Mikrometern und einer Tiefe von bis zu 500 Mikrometern. Im Gegensatz zur lamellären thermischen Schädigung durch herkömmliche Laser-Peeling-Verfahren befindet sich um jede MTZ herum gesundes, intaktes Gewebe. Die Hautzellen können schnell wandern, wodurch die MTZ rasch abheilen – ohne Ausfallzeit und ohne die Risiken einer Peeling-Behandlung.
Das Gerät nutzt CO2-Lasertechnologie und eine präzise Galvanometer-Scantechnologie. Durch die Wärmeeindringung des CO2-Lasers und die präzise Galvanometersteuerung werden gleichmäßige, gitterförmige Löcher mit einem Durchmesser von nur 0,12 mm erzeugt. Unter Einwirkung von Laserenergie und Wärme werden Hautfalten oder Narbengewebe sofort und gleichmäßig verdampft. Dabei entsteht eine Mikro-Heatina-Zone im Zentrum jedes minimalinvasiven Lochs. Dies stimuliert die Neubildung von Kollagengewebe in der Haut und initiiert so die Gewebereparatur und den Kollagenumbau.